About us

That’s me
Als stolzer Familienvater von fünf wunderbaren Kindern, Jahrgang 1979, lade ich Sie ein, mich auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch Persönlichkeitsentwicklung und menschlichem Verhalten bis hin zum eigenen „ICH“ zu begleiten.
Meine Interessen sind so vielseitig wie meine Kinder – von jedem kleinen Experiment bis hin zu den Größten Erkenntnissen. Wissenschaft und der Drang, den Geheimnissen hinter bestimmten Verhalten und den Methoden der Erkenntnisgewinnung auf den Grund zu gehen, faszinieren mich seit jeher.
Ich liebe es, zu verstehen, wie Dinge tatsächlich funktionieren und nicht nur wie sie scheinen.
Die Psychologie finde ich besonders spannend, weil sie die menschliche Natur in seinen vielseitigen Facetten zu enthüllen versucht und dennoch zugleich noch unzählige Geheimnisse verbirgt. Mein Hang zur Sachlichkeit ist für mich eine wichtige Grundlage, um bestimmte Verhaltensmuster zu erklären. Genauigkeit, Verifizierbarkeit und Validität sind dabei für mich beständige Instrumente, zur Überprüfung von Thesen gestützt auf empirische Beobachtungen und wissenschaftliche Erkenntnisse.
In meiner Kindheit war ich eher zurückgezogen – ein einzelgängerischer Bücherwurm, der in die Welt der Musik eintauchte und als Jugendlicher begann auf der Bühne Stück für Stück aufzutauen. Mit dem Start ins Berufsleben hielt ich mich nicht mehr zurück. Meine Karriere verwandelte sich in ein Abenteuer unerwarteter Erfahrungen im Umgang mit Menschen, sei es als Teil eines Teams oder in der Rolle eines Vorgesetzten.
In den 25 Jahren meines Berufslebens stecken nunmehr 18 Jahre in Führungsrollen. Dabei lernte ich zwischenmenschliche Stärken und Schwächen kennen, ganz besonders meine eigenen. Ich erfuhr, dass Führung bedeutet, anderen die Bedingungen bereitzustellen sowie den Raum zu schaffen, in dem sie ihre Aufgaben erfüllen können. Das erfordert Klarheit über eigene Einstellungen und Transparenz seines Handelns – sodass man „berechenbar“ ist, sowie Fähigkeiten Konflikte zu erkennen und Handwerkszeug diese bewältigen zu können. Immerhin stellt man als Führungskraft ein „Produkt“ nicht selbst her, sondern versetzt vielmehr andere in die Lage dazu. Obendrauf ist man Repräsentant und Schnittstelle seines Verantwortungsbereiches nach innen und außen.
Bei meiner Arbeit wurde Konfliktmanagement zu einem wertvollen Werkzeug, denn wo Menschen miteinander interagieren, sind Konflikte unvermeidlich – sie reichen vom kleinen Kniff bis hin zur großen Herausforderung. Eine ebenso große Bedeutung haben für mich Kompetenzen in Sachen Kommunikation, insbesondere das Modell der „vier Seiten einer Nachricht“. Beides darf im Führungsumfeld nie fehlen.
Zuletzt durfte ich als Fachlehrer meine Leidenschaft weitergeben – eine Rolle, die es mir ermöglicht, praktische Erfahrungen mit einer Prise Humor und einer guten Portion Begeisterung zu teilen.
Mich begeistert immer wieder die Entdeckung, wie vielseitig jeder Mensch ist und welche einzigartigen Stärken in jedem von uns schlummern. Diese Vielfalt und Potenzial verleihen dem Leben, das uns geschenkt wurde, seine besondere und einmalige Qualität.
Eine Erkenntnis war für mich: „Nimmst du deine Ecken und Kanten an, kennst du deine Bedürfnisse und Fähigkeiten – dann brauchst du nur noch loslegen und die Zufriedenheit kommt von selbst.“
That’s me!
Mit 19 war ich selbstsicher, dachte das Leben verstanden zu haben und kannte meinen Weg, mein Ziel, meine Richtung. Ich studierte Jura in Leipzig und wusste genau, wie meine Zukunft aussah.
Mit 23 wurde ich unsicherer, hinterfragte meinen Weg und dachte über Veränderungen nach. Ohne den Grund meiner Gedanken zu kennen, blieb ich bei dem Weg, denn es war ja schön einfach, in der Komfortzone sitzen zu bleiben. Also begann ich mein Referendariat, wobei ich kurz davor mal einen Abstecher nach Australien machte, um den Horizont zu erweitern.
Mit 26 änderte sich mein Leben dann doch, gewollt und ohne lange drüber nachzudenken mit der Geburt meines ersten Sohnes mitten im Referendariat schlagartig. Mama sein ist etwas ganz anderes und macht einen selbst völlig verletzlich und angreifbar. Noch mehr Unsicherheit und Instabilität kam dazu. Aber daneben ein absolutes Wohlgefühl im Umgang mit dem kleinen Schatz, eine unendliche Befriedigung und Genugtuung in der Umsorgung des kleinen Wunders.
Mit 28 kam die Sicherheit zurück. Mein erster Vollzeitjob in einer Behörde als Referentin. Ich dachte endlich angekommen zu sein. Das ausüben zu können, für das man so viele Jahre studiert hat, so viel investiert hat und das man doch am Besten können sollte. Doch schnell wandelte sich die Sicherheit in einen Käfig, in ein Unverständnis der Arbeitsweisen, in eine melodische Schieflage bei jedem Tönchen, das gespielt wird. Wieder hinterfragte ich die Situation nicht, sondern lies es laufen.
Mit 33 war der Unmut, die Resignation, die Unsicherheit so riesig, dass es sich körperlich auswirkte und die ersten Krankenheiten einsetzten. Also Stellenwechsel, aber natürlich immer nur nach oben, also übernahm ich trotz eines weiteren Kindes und der immer weiter werdenden Fahrzeiten mein eigenen Referat als Führungskraft.
Mit 39 war ich völlig ausgebrannt, kaputt, kraftlos, zerrissen, unsicher und krank. Der völlige Zusammenbruch kam so unerwartet, dass er mich völlig überfuhr. Erst jetzt, völlig am Boden und absolut verunsichert habe ich angefangen mich selbst zu hinterfragen. Erst jetzt konnte und wollte ich mir die Zeit nehmen, nachzuschauen, warum zwar der Erfolg da war, aber die Zufriedenheit sich nicht einstellte. Erst jetzt wollte und konnte ich mir die Zeit nehmen, zu erkennen, dass ich die gesamte Zeit außerhalb meiner Stärke war. Erst jetzt begann ich herauszufinden, wer ich wirklich bin.
Heute bin ich gesund, glücklich, zufrieden und erfolgreich. Ich bin Mama von drei wundervollen Kindern und habe gelernt, meine Stärken zu nutzen. Ich weiß was ich brauche, damit ich so arbeiten und leben kann, wie ich es benötige um glücklich und kraftvoll und erfolgreich zu sein. Denn das geht nur, wenn man in seinen eigenen Elementen ist, seine eigene Sprache versteht und seine Antreiber kennt.
